Tattoogeschichte…

Tätowierungen sind weltweit verbreitet!

Das Wort ´TATTOO´ steht für eine schöne geheimnisvolle und Phantasie anregende Sache, und fand schnell Eingang in die europäischen Sprachen. Heute wird das Wort in allen Kulturen rund um die Welt verstanden. So liegt die Vermutung nahe, dass die Kunst des Tätowierens nicht von einem Kulturraum ihren Ausgang genommen hat und von dort um die Welt ging, sondern dass es sich dabei um unser elementares Grundbedürfnis handelt, den Körper zu schmücken. Die Techniken und Ausdrucksformen des Tätowierens dürfen zu verschiedener Zeit und in verschiedenen Kulturen ganz unabhängig voneinander entwickelt worden sein. Die Verbreitung der Tätowierung durch alle sozialen Schichten in Europa beginnt im 17.Jahrhundert.

Ein paar Gebräuche und deren Geschichte werden hier nun im Detail weiter vorgestellt:

In Ethnologie, Anthropologie und anderen Wissenschaften, die sich mit „Menschwerdung“ und Menschheitsentwicklung beschäftigen, gilt Afrika heute als der Kontinent des „Ur-Menschen“, als Ursprung des menschlichen Seins. Folgt man dieser These, ist Afrika ebenso als die „Wiege“ des Körperschmucks zu bezeichnen, denn in fast allen Stämmen der unterschiedlichsten afrikanischen Landschaften und Regionen sind Formen des Körperschmucks üblich, die sich heute – in abgewandelter Form – auch in unserem Kulturkreis wiederfinden lassen.
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Japan ist vielleicht das bekannteste Land mit einer traditionellen Kultur des Tätowierens. Der japanische Stil, dem wir heute begegnen, entstammt freilich erst dem frühen 19. Jahrhundert und verfügt kaum über gesellschaftliche Anerkennung: Die meisten Personen(-kreise) dort neigen zu dem Urteil, dass nur die Gangster (die Yakuza) und deren Helfer tätowiert seien. Doch es bedarf kaum einer genauen Untersuchung, um zu sehen, dass sich die Kundschaft zum größten Teil aus ehrenwerten und besonderen begabten Menschen rekrutiert.
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In Polynesien, Borneo, Malaysia und besonders bekannt bei den neuseeländischen Maori, genießt die Tätowierung auch bei den meisten hochgestellten Persönlichkeiten großes Ansehen und ist schon seit Anbeginn ihrer Kultur gebräuchlich.
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Aber es gibt gegenwärtig noch mehr Überlebensnischen der Tattoo-Kultur als offensichtlich. Sie lassen sich zum Beispiel in Südamerika, in Nordafrika, auf dem indischen Subkontinent und in Birma aufspüren. Im indischen Bundesstaat Gujarat ist die Tattoo-Kultur unter der Landbevölkerung bis heute weit verbreitet. Allerdings werden die tradierten Darstellungsmuster zusehends als altmodisch empfunden, besonders solche, mit denen sich Frauen gegenseitig zu schmücken pflegten. Gleichzeitig werden aber die modernen, in kommerziellen Studios vorgenommenen Tattoos bei den Männern immer beliebter. Eine weite Verbreitung dieser Tradition findet sich auch bei den nepalesischen Newar südöstlich von Katmandu. Beliebt ist bei ihnen u. a. die Darstellung von Hindugottheiten, Vögeln und Blumen; auch bestimmte Gittermuster werden besonders geschätzt.



Zwecks Quellenangabe & Lizenzen für die hier dargestellten Photos/Bilder: bitte im Anhang schauen.